Serie, 9 Arbeiten
Acrylstift, Tusche, Draht auf Bütten-Papier
je 20 × 30 cm
2026
Die Arbeiten dieser Serie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Ordnung und Abweichung.
Linien formieren sich zu temporären Strukturen, verlieren ihre Stabilität und setzen sich neu zusammen.
Das serielle Raster suggeriert Systematik – doch jede Arbeit widerspricht ihr auf eigene Weise.
Was sichtbar wird, sind keine abgeschlossenen Formen, sondern Zustände:
Fragmente von Bewegung, Erinnerung und räumlichem Denken.
Die Zeichnung fungiert dabei weniger als Abbild, sondern als Spur eines inneren Koordinatensystems,
das sich permanent verschiebt.